Magnetfeldtherapie im Blick

Ein Blick auf die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen zeigt, dass die Sinnesorgane, wie z.B. das Auge, für den Menschen über Sinneseindrücke wichtige Kontakt- und Kommunikationsorgane das Tor zu seiner Umwelt darstellen. Auch lassen sich durch Veränderungen an den Sinnesorganen Rückschlüsse auf die seelische, energetische aber auch ganz konkret auf die physische Verfassung eines Menschen erzielen. In der Schulmedizin geben blasse Bindehäute der Augen einen Hinweis auf eine möglicherweise bestehende Anämie, eine Gelbfärbung der Skleren auf eine erhöhte Serumkonzentration von Bilirubin z.B. bei einem Gallenstau, eine Veränderung des Augenhintergrundes auf eine Retinopathie bei bestehendem Diabetes Mellitus. Im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin wird jedem Sinnesorgan ein inneres Organ zugeordnet. Dabei gehört das Auge und die Sehfähigkeit zu dem inneren Organ Leber, die im Auge befindlichen Blutgefäße gehören zum Herzen.

Ein Blick auf die anatomische Struktur des Auges gibt Aufschluß über die Komplexität dieses relativ kleinen Organs und seine Funktionsweise.

Eingebettet in Fettgewebe liegt der kugelförmige Augapfel in der Augenhöhle. Die Hornhaut schützt zusammen mit dem Lid das Auge vor äußeren Schäden. Direkt dahinter befinden sich die Regenbogenhaut, die sogenannte Iris und im Anschluß daran die Linse. Das Kammerwasser, das ebenfalls zu den Licht brechenden Medien gehört befindet sich zwischen Linse, Hornhaut und Glaskörper. Den hinteren Anteil bildenden Glaskörper, eine durchsichtige gallertartige Masse, umgibt eine mehrschichtige Wand. Sie besteht aus der äußeren Schicht, der Lederhaut, die das Auge umfasst und es gleichzeitig schützt. Den mittleren Anteil bildet die Aderhaut. Sie enthält die Blutgefäße, die den gesamten optischen Apparat mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Die innere Schicht bildet die Netzhaut, in der sich die Sehrezeptoren befinden. Diese Sehrezeptoren teilen sich auf in Stäbchen und Zäpfchen. Die Stäbchen sind zuständig für das Schwarz/Weiß-Sehen sowie das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht. Die Zäpfchen hingegen sind für das Farbsehen und die Bildschärfe verantwortlich. Die Makula, oder auch der Gelbe Fleck, ein winziges Gebiet am Augenhintergrund, wird auch das Zentrum des schärfsten Sehens genannt, denn hier finden sich Millionen von Zäpfchen konzentriert und nur wenige Stäbchen. Zur Peripherie hin nehmen die Zäpfchen ab und im Gegenzug dazu nimmt die Anzahl der Stäbchen zu. Das zweite wichtige Areal am hinteren Pol des Auges ist der sogenannte Blinde Fleck. Hier tritt der Sehnerv in das Auge ein und es befinden sich in diesem Bereich keine Sehrezeptoren.

Ein Blick auf die Pathomechanismen verschiedener Augenerkrankungen zeigt wo die MFT eingesetzt und warum sie den Gesundungsprozess unterstützen kann.

Beispiel 1: Makuladegeneration

Hier kommt es zu einer Degeneration des einschichtigen retinalen Pigmentepithels, das unter anderem die Aufgabe hat, Zelltrümmer ausgebleichter Zäpfchen und Stäbchen sowie nicht abbaubare Abfallstoffe zu phagozytieren und abzutransportieren. Wird der Abbau und der Abtransport verzögert, entstehen sogenannte Drusen, sodass die Netzhaut nicht mehr plan anliegt. Es entwickelt sich die trockene atrophische Form mit flächigem Funktionsverlust der Netzhaut durch Gewebeuntergang. Es kommt zu einer allmählich fortschreitenden Beeinträchtigung der Sehschärfe. Die trockene Makuladegeneration kann allerdings auch in eine feuchte Form übergehen. Hier bilden sich unter der Netzhaut flächige Gefäßmembranen mit erhöhter Blutungsneigung, die Sehrezeptorenschicht hebt sich flächig ab. Es kommt zur Reduzierung der Sehschärfe und damit der Lesefähigkeit sowie der Abnahme des Kontrastempfindens und des Farbensehens und kann schlussendlich zur Erblindung führen.

Patientenbeispiel:
Nach einem starken Hustenanfall in der Nacht aufgrund einer Bronchitis, klagte eine 79jährige Patientin über eine plötzliche starke Sehschwäche mit Beeinträchtigung der Sehschärfe und ihrer bis zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Brille ausgeglichenen Lesefähigkeit. Durch den Augenarzt wurde eine Altersbedingte Makuladegeneration diagnostiziert, die ihr bis zu diesem Zeitpunkt allerdings keinerlei Schwierigkeiten bereitet hatte. Die Prognose durch den Augenarzt lautete langsam fortschreitender Verlust der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung. Ein halbes Jahr tägliche Magnetfeldanwendung hat die Sehfähigkeit wieder hergestellt. Zwar sind im Augenhintergrund die Drusen noch nachweisbar, sie beeinträchtigen jedoch das Sehverhalten der Patientin nicht mehr.

Die MFT optimiert das Membranpotential, d.h. die elektrische Spannung, die zwischen der Innen- und Außenseite der Zelle anliegt, verbessert somit den Zellstoffwechsel, da Schlackstoffe schneller abgebaut und die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung optimiert werden und fördert so den Heilungsprozess.

Beispiel 2: Augenverletzung
Bei einem Arbeitsunfall perforierte ein Draht die Hornhaut, Linse, Netzhaut und den Glaskörper am rechten Auge eines Patienten. 2 Operationen und ein Einsatz einer Kunstlinse später, erlangte er eine Restsehfähigkeit von 30-70%, abhängig von der Lichtstärke der Umgebung zurück. Er litt unter massiven Beeinträchtigungen bei Lichtwechsel, die sich in Unsicherheit, Desorientierung und einer sehr langen Gewöhnungszeit an sich verändernden Lichtverhältnissen zeigten. Laut ärztlicher Diagnose sei dieser Umstand irreversibel, denn die Verletzung habe einen erheblichen Schaden angerichtet.

Bereits nach 2-wöchiger MFT mit 2-3 mal täglicher Anwendung stellte er überraschenderweise plötzlich fest, dass diese befremdlichen Auswirkungen bei Lichtwechsel verschwunden waren. Auch haben sich die Umstellungszeiten wesentlich verkürzt und es kommt zu keiner Desorientierung mehr. Diese Verbesserung, die unmöglich schien, hat bis zum heutigen Tage nach nun mehr 4 Jahren seit dem Unfall angehalten. Die Sehstärke ist dadurch nicht beeinflusst worden.

Durch die MFT scheint es hier zu einer verbesserten Anpassungsfähigkeit auf Hell/Dunkel gekommen zu sein. Die Reizleitungsgeschwindigkeit wurde durch ein optimiertes Spannungsverhältnis an den Nervenzellmembranen gesteigert. Insgesamt wurde der Zellstoffwechsel bescheunigt und nachhaltig verbessert, sodass Medikamente und Narkosemittel besser abgebaut und ausgeschleust werden konnten und Nährstoffe sowie Sauerstoff wieder vermehrt in die Zellen gelangen können.

Beispiel 3: Retinopathie bei Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, bei der es zu abnorm hohen Zuckerwerten im Blut kommt. Bei Typ I liegt ein absoluter Insulinmangel vor, bei Typ II kommt es zu einer zunehmenden Insulinresistenz. Die Folgeschäden reichen von Nervenschädigungen (Polyneuropathie), Nierenschädigungen (Nephropathie) Arteriosklerose mit den möglichen Folgen z.B. eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles (Makroangiopathie) bis hin zu Schädigungen des Auges (Retinopathie) durch Mikroangiopathie.

Die MFT verbessert insgesamt die Durchblutung jeder Körperregion und natürlich auch die Augen. Damit werden mehr Nährstoffe und Sauerstoff an die Zielorgane herangeführt. Sie unterstützt aber auch den Stoffwechsel, sodass Zucker aus dem Blut besser in die Zelle eingebracht werden kann. Stress wird reduziert, dadurch sinkt der Kortisolspiegel, der zu erhöhten Blutzuckerwerten beitragen kann. Aber nicht nur Zucker, Nährstoffe und Sauerstoff werden besser verarbeitet, auch Medikamente werden besser aufgenommen.

Ein Blick auf dieses spezielle Einsatzgebiet zeigt, dass die MFT nicht nur bei systemischen Erkrankungen eingesetzt werden kann, sondern auch ganz gezielt bei der Therapie von Einzelorganen erfolgreich angewandt werden kann. Wir setzen seit vielen Jahren sehr erfolgreich die MFT in unserer Praxis ein entweder als alleinige Therapie oder auch als unterstützende Maßnahme bei anderen Therapien. Gerne wird aber auch die MFT von unseren Patienten als Maßnahme zur Gesundheitsfürsorge im Sinne der Prophylaxe angenommen.

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