Die Chelat – Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren. Seit Jahrzehnten wird dieses Verfahren in der Angewandten Umweltmedizin zur Entgiftung von Schwermetallen eingesetzt.

 

Sie basiert auf den Erkenntnissen des Schweizer Nobelpreisträgers von1913 Alfred Werner. Im Laufe der Zeit zeigte sich, daß sich die Chelat – Therapie, bei richtiger Anwendung mit der richtigen Dosierung, bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen, die durch AVK (arterielle Verschlußkrankheit) bzw. Arteriosklerose entstehen können, positiv auswirken kann.

 

Dem Körper werden über Infusionen künstliche Aminosäuren, die als Chelatbildner fungieren, zugeführt. Diese sind in der Lage Metalle und v.a. Schwermetalle im Körper so zu binden, daß sie wasserlöslich sind und somit über die Nieren ausgeschieden werden können.

 

Die Infusionslösungen enthalten ausschließlich Wirkstoffe, die vom Bundesgesundheitsamt zugelassen sind. Zu diesen Wirkstoffen gehören u.a. EDTA (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat), DMSA (Dimethylbersteinsäure), DMPS (Dimercapto-1-Propansulfonsäure) und DTPA (Diethylentriaminpentaessigsäure)

Gravierende Nebenwirkungen sind uns nicht bekannt.

Geringfügige Nebenwirkungen können allerdings auftreten. Dazu gehören z.B. Brennen an der Einstichstelle, Frösteln, niedriger Blutdruck und niedrige Blutzuckerwerte, vorübergehendes Schwindelgefühl, Glieder- und Rückenschmerzen, Durst, Kopfschmerzen, vorübergehender Temperaturanstieg, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit am Behandlungstag.

Durch Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit und andere einfache Maßnahmen können diese Begleiterscheinungen kontrolliert und abgemildert werden. In der Regel verschwinden diese nach zwei Sitzungen von selbst.

Eine gründliche Blut- und Urinanalyse vor, eventuell während und nach der Behandlung gewährleistet eine gute Kontrolle, um eine Rückresorption der zu bindenden Metalle auszuschließen.

 

Zu den zu bindenden Metallen gehören z.B. Blei, Quecksilber, Palladium, Kadmium, Aluminium. Die oben erwähnten künstlichen Aminosäure sind in der Lage, Schwermetalleinlagerungen wie mit „Klauen“ (griechisch Chele = Klaue) zu umschließen, sie an sich zu binden, sodaß sie über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden können.

Durch einen Schwermetalltest ist es möglich festzustellen welche Schwermetallbelastung vorliegt. Entsprechend dem Laborergebnis wird dann die hierfür geeignete Aminosäure eingesetzt. Daher können die Laufzeiten der Infusionen unterschiedlich sein. Z.B. dauert Entgiftung bei dem sehr giftigen Metall Cadmium ca. 3 -4 Stunden. Andere Metalle wiederum werden wesentlich schneller gebunden.

 

 

Schwermetalle

Metalle übernehmen im Stoffwechsel eine entscheidende Position bei der Reizleitung, der Energieversorgung und bei den Enzymen ein.

Wichtige Metalle für den menschlichen Organismus und seinen Stoffwechsel sind:

Kalium, Magnesium, Chrom, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Natrium und Kalzium.

Die meisten chemischen Elemente im menschlichen Organismus sind mit einem leichten Atomgewicht versehen.

 

Schwermetalle haben allerdings ein großes Atomgewicht. Und eben deshalb können sie die leichteren Metalle verdrängen und an deren Stelle treten. Das giftigste, nicht radioaktive Metall ist Quecksilber. Andere giftige Metalle sind: Blei, Cadmium, Arsen, Uran, Wismut, Palladium. Normalerweise ist ein gesunder Organismus in der Lage, die natürlicherweise vorkommenden Schwermetalle zu erkennen und sie wieder auszuscheiden. Sie werden wie auch in der Natur an Schwefelverbindungen gebunden und über Darmschleimhaut, Urin, Sperma, Menstruationsblut, Speichel, Schweiß und Hautfett aus dem Körper eliminiert. Auffallend ist allerdings, daß diese Schwermetalle häufig bei chronisch kranken Menschen in erhöhten Mengen vorgefunden werden.

 

Hinzukommt, daß unser Organismus durch die moderne Lebensführung, d.h. durch moderne Landwirtschaft, Industrie, Modeschmuck, Kochtöpfe, Verpackungsmaterialien, Zahnmedizin, Medikamente teilweise mit mehr Giften so belastet wird, daß er oft kaum mehr in der Lage ist, diese Mengen wieder auszuscheiden. Eine falsche Ernährungsweise, zu geringe Trinkmengen, Bewegungsmangel, eine geschädigte Darmflora, ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, usw. verstärken die Problematik und der Darm-Leber-Stoffwechsel wird überlastet. Jetzt kommt es zu Einlagerungen in das Fett- und Bindegewebe und es entstehen in Folge die ersten chronischen Veränderungen und auch Krankheitszeichen. Mittlerweile hat man nachgewiesen, daß tragischer Weise diese giftigen Schwermetalle auch über die Plazenta auf ungeboren Babys übertragen werden.

 

Die Erkenntnis, daß Schwermetalle Zellen mit einer hohen Zellteilungsrate und mit wenigen Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) abtöten, wird in der Schulmedizin bei der Behandlung von Krebs eingesetzt. Da Krebszellen eben diese Eigenschaften besitzen, sterben diese beim Einsatz von Platinverbindungen (Cisplatin oder Carboplatin) zuerst. Obwohl doch nahezu alle Zellen sich regelmäßig teilen und auch Mitochondrien besitzen wurde leider nicht untersucht, welche Wirkung diese giftigen Platinverbindungen auf die noch gesunden Zellen im Körper haben. In jedem Falle wird in der onkologischen Behandlung versäumt, eine Entgiftung bei Patienten nach dieser Chemotherapie durchzuführen. Es heißt, daß man noch bis zu 10 Jahren nach einer solchen Chemotherapie noch hohe Mengen an Platinverbindungen im Urin nachweisen könne.

 

Symptome

Werden die für den menschlichen Organismus guten und wichtigen Metalle durch Schwermetalle ersetzt, kann es zu schweren Funktionsstörungen im Zellstoffwechsel kommen.

Daraus können sich folgende Symptome ergeben:

  • Haarausfall
  • Störungen im Immunsystem mit:    
    • Allergien
    • Rheuma
    • Autoimmunerkrankungen
    • Darmerkrankungen
    • Hautleiden
    • Diabetes Mellitus
    • Tumorbildung:    
      • Myome
      • Lipome
      • Karzinome

 

Es gibt bereits Studien im Bereich Brustkrebs und Prostatakrebs, die diese Zusammenhänge belegen sollen.

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